frank & frei: Eintritt für den Dom – muss das sein?
**Podiumsdiskussion vom 23. März 2026**
Kaum eine Nachricht hat in Köln und darüber hinaus zuletzt für so viel Gesprächsstoff gesorgt wie die Ankündigung des Kölner Domkapitels, ab der zweiten Jahreshälfte eine „touristische Eintrittsgebühr“ zu erheben.
Die Höhe des Eintrittsgelds und andere organisatorische Details sind noch unklar. Aber auch darüber hinaus wirft die Entscheidung viele Fragen auf. „Wir müssen unsere Einnahmenseite steigern“, sagt Dompropst Guido Assmann zur Erklärung für die Abkehr von einer jahrhundertelang geübten Praxis. Der freie Zugang zum Dom sei ein „Geschenk, das wir den Menschen machen wollten, solange es geht.“ Jetzt aber müssten die Verantwortlichen die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben wieder kleiner bekommen.
Als Präsidentin des Zentral-Dombau-Vereins (ZDV), des größten Geldgebers für den Bauerhalt des Domes, hat Barbara Schock-Werner Verständnis für die Finanzsorgen des Kapitels. Trotzdem findet die ehemalige Dombaumeisterin es „sehr, sehr bedauerlich, dass man Eintritt für den Dom nimmt“. Es müsse auch nicht-kommerzielle Räume geben – zuallererst die Kirchen. Außerdem befürchtet sie einen abschreckenden Effekt auf „Dombesucher mit Herzblut“ für die Kathedrale.
In der Diskussion bei „frank&frei“ erörtern die beiden Dombegeisterten mit Herzblut das Für und Wider.
ABOCARD des KStA 10,50 Euro (bei der Anmeldung "nur frank&frei: ABOCARD des KStA" auswählen)
- Kursnummer: V_26165
- Kursart: Online
- Kursort: Online
- Gebühr: 14,00 €
/ 7,00 € ermäßigt
ABO-Card KStA: 10,50 €
Anmeldung:
möglich
Msgr. Guido Assmann
Kölner Dompropst und Generalvikar des Erzbischofs von Köln
Kurse mit Guido Assmann:
Prof.in Dr. Barbara Schock-Werner
Präsidentin des Zentral-Dombau-Vereins zu Köln (ZDV)
Kurse mit Barbara Schock-Werner:
Joachim Frank
Chefkorrespondent DuMont, Vorsitzender der Gesellschaft Katholischer Publizisten (GKP)
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