Unsere Geschichte
Unsere Geschichte beginnt mit dem „Haus der Begegnung“, das von 1953 bis 1956 in der Jabachstraße nach den Plänen von Karl Band errichtet wurde. Das Projekt wurde vom Kölner Männerwerk mit Unterstützung aus Kirche, Politik und Wirtschaft realisiert.

Im Sinne der katholischen Soziallehre brachten P. Heinrich Ostermann SJ und seine Mitstreiter im „Haus der Begegnung” unterschiedliche gesellschaftliche Kräfte der Stadt in ein produktives Miteinander das auf sozialen Ausgleich zielte.

1988 wurde die Akademie nach dem Jesuiten Karl Rahner SJ benannt, dem bedeutendsten katholischen Theologen des 20. Jahrhunderts. Sein Denken war durch Weite und Offenheit geprägt. In seinem Sinne wird die Akademie als Ort des Dialogs ständig weiterentwickelt. Dabei nehmen wir Entwicklungen in Kultur, Kirche, Wissenschaften und Gesellschaft aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick.

„Man sollte nicht zu früh aufhören zu denken.“
Karl Rahner
Seit der Streichung der kirchlichen Mittel im Jahr 2005 sind wir die einzige katholische Akademie, die weitgehend vom finanziellen und ehrenamtlichen Engagement ihrer Teilnehmerinnen und Teilnehmer getragen wird. Erfreulicherweise fördert das Erzbistum Köln die Akademie seit 2017 wieder mit einem jährlichen Zuschuss von aktuell 120.000 Euro. 80 Prozent des Haushalts werden weiterhin durch Freundinnen, Förderer und unsere Stiftung finanziert. Ihnen gilt unser Dank.
In den letzten Jahren konnten wir dank zahlreicher Unterstützung einen barrierefreien Zugang für unser Haus errichten und mit moderner Technik eine Online-Teilnahme an unserem Programm ermöglichen.
Unsere Zukunft liegt weiterhin im Engagement jener Menschen, die unsere Leidenschaft für Dialog und Bildung teilen.

„Ich heiße Sie herzlich Willkommen.“
Ihr Norbert Bauer
(Akademieleiter)