Die Urknall-Hypothese
Wie die Physik auf den Anfang der Welt blickt
Die Hypothese eines heißen, dichten und kompakten Anfangszustandes ist das Paradigma der modernen physikalischen Kosmologie. Dieses Weltmodell beschreibt nicht, wie das Universum entstand, aber wie es sich seit der Entstehung entwickelt hat. Geistiger Vater der „Urknall“-Hypothese war Georges Lemaître (1894-1966), ein katholischer Priester und Physikprofessor.
Im November 1951 instrumentalisiert Papst Pius XII. die „Urknall“-Hypothese zum Gottesbeweis, aber Lemaître widerspricht. Der Urknall ist das Ergebnis einer Rückextrapolation, in der die Expansion des Universums in umgekehrter Richtung simuliert wird. Lemaître verwies auf den Unterschied zwischen dem Anfangszustand, der Gegenstand der Physik ist, und der theologischen Rede von der creatio ex nihilo, der Schöpfung aus dem Nichts.
Wie ein Theologe auf den Anfang der Welt blickt, erfahren Sie am 8. Dezember (26250).
- Kursnummer: 26247
- Kursbeginn: Di. 01.12.2026, 19.00 Uhr
- Kursart: Präsenz und Online
- Kursdauer: 1 Termin
- Kursort: Karl Rahner Akademie oder Online
- Anmeldeschluss: 01.12.2026 15:00 Uhr
- Gebühr: 14,00 € / 7,00 € ermäßigt
Anmeldung (Präsenz):
möglich
Anmeldung (Online):
möglich
Prof. Dr. Hans-Joachim Blome
Astrophysiker, Professor i.R., Fachhochschule Aachen
Kurse mit Hans-Joachim Blome:
Kurstermine 1
| Termin | Datum | Uhrzeit | Ort |
|---|---|---|---|
| Termin-Nummer: 1 | Dienstag, 01.12.2026 | 19:00 - 20:30 Uhr | Karl Rahner Akademie, Jabachstr. 4-8, 50676 Köln |