Kursdetails

Ohne Erbsünde?

Das Judentum in der Selbstvergewisserung des christlichen Glaubens

„Der Antijudaismus hat theologische, präzise nachzuzeichnende Wurzeln.“ Magnus Striet, katholischer Fundamentaltheologe aus Freiburg, sieht diese Wurzeln vor allem in der Erbsündenlehre, die weder in der Hebräischen Bibel noch bei dem Apostel Paulus zu finden sind. Der mittelalterliche Sühnegedanke aus der Feder des Anselm von Canterbury, der auch die Theologie der Reformation prägt, „kennt das Judesein Jesu nicht mehr“.

Wie kann es angesichts dieser Tradition heute zu einer fundamentalen Neuorientierung im christlich-jüdischen Verhältnis – Schulter an Schulter – kommen, die den Antijudaismus hinter sich lässt? Wir diskutieren diese nicht nur von Striet aufgeworfene Frage mit der evangelischen Exegetin Eve-Marie Becker und der jüdischen Theologin Annette Boeckler.

Veranstaltungsort:
Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9-11, 50678 Köln


Eine Veranstaltung der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Kooperation mit der Melanchthon-Akademie, dem Katholischen Bildungswerk und dem Stadtdekanat Köln



    Anmeldung: möglich möglich


  • Kursnummer: 26241
  • Kursbeginn: Do. 12.11.2026, 18.00 Uhr
  • Kursart: Präsenz
  • Kursdauer: 1 Termin
  • Kursort: Karl Rahner Akademie
  • Anmeldeschluss: 12.11.2026 15:00 Uhr
  • Gebühr: 14,00 € / 7,00 € ermäßigt
© Europeana via Unsplash
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Prof.in Dr. Eve-Marie Becker

Neutestamentliches Seminar der Evangelisch-Theologischen Fakultät, Universität Münster

Prof. Dr. Magnus Striet

Lehrstuhl für Fundamentaltheologie und Philosophische Anthropologie, Theologische Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.

Kurstermine 1

Insgesamt gibt es 1 Termine zum diesen Kurs
Termin Datum Uhrzeit Ort
Termin-Nummer: 1 Donnerstag, 12.11.2026 18:00 - 19:30 Uhr Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9-11, 50678 Köln