Wer galt als "Bürger" in Köln?
Bürgerrecht und politische Partizipation seit dem Hochmittelalter
Trotz erheblicher sozialer und rechtlicher Unterschiede innerhalb der Stadtgesellschaft werden die Einwohner in den meisten wissenschaftlichen wie populärwissenschaftlichen Publikationen zur mittelalterlichen Geschichte Kölns pauschal als „Bürger“ bezeichnet.
Aus dem Verbundbrief von 1396, der Verfassung Kölns, die bis zur Franzosenzeit in Kraft war, geht jedoch hervor, dass die Zünfte und Gaffeln nur „Bürger“ in den Rat entsenden sollten. Das bedeutet: Es gab auch Einwohner, die keine Bürger waren. Wer aber waren die „Bürger“? Wie haben sich Bürgerrecht und die Möglichkeit zur politischen Partizipation seit dem Hochmittealter entwickelt? Diesen Fragen will der Vortrag nachgehen – und somit klären, wie sich politische Entwicklungen in verfassungsrechtlicher Terminologie niederschlugen.
Vortrag
- Kursnummer: 26139
- Kursbeginn: Do. 23.04.2026, 17.00 Uhr
- Kursart: Präsenz und Online
- Kursdauer: 1 Termin
- Kursort: Karl Rahner Akademie oder Online
- Anmeldeschluss: 23.04.2026 00:00 Uhr
- Gebühr: 14,00 € / 7,00 € ermäßigt
Anmeldung (Präsenz):
möglich
Anmeldung (Online):
möglich
Kurstermine 1
| Termin | Datum | Uhrzeit | Ort |
|---|---|---|---|
| Termin-Nummer: 1 | Donnerstag, 23.04.2026 | 17:00 - 18:30 Uhr | Karl Rahner Akademie, Jabachstr. 4-8, 50676 Köln |