Hoffnung auf Frieden und Sicherheit
Das Völkerrecht in dunklen Zeiten
Mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine wird die nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffene, auf dem Gewaltverbot beruhende Völkerrechtsordnung grundsätzlich in Frage gestellt. Rhetorische Tabubrüche, mit denen die territoriale Integrität von Staaten missachtet wird, sind aber seit dem Amtsantritt von Donald Trump auch auf der anderen Seite des Atlantiks zu hören. Damit gerät ein System, mit dem jahrzehntelang die Hoffnung auf Frieden und Sicherheit verbunden war, ins Wanken.
Worin liegen die Gründe für die Krise des Völkerrechts? Steht ein Rückfall in finstere, rechtlose Zeiten bevor, in denen der Stärkere dominiert? Oder kann das Völkerrecht adäquate Antworten auf die Fragen der Gegenwart geben? Die Referentin lotet die Chancen und Anpassungsmöglichkeiten des Völkerrechts aus.
Vortrag
Prof.in Dr. Angelika Nußberger
Lehrstuhl für Verfassungsrecht, Völkerrecht und Rechtsvergleichung sowie Direktorin der Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz, Universität zu Köln
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- Kursnummer: 25212
- Kursbeginn: Mi. 17.09.2025, 19.00 Uhr
- Kursart: Präsenz und Online
- Kursdauer: 0 Termin
- Kursort: Karl Rahner Akademie oder Online
- Anmeldeschluss: 17.09.2025 15:00 Uhr
- Gebühr: 14,00 € / 7,00 € ermäßigt
Anmeldung (Präsenz):
abgeschlossen
Anmeldung (Online):
abgeschlossen
Prof.in Dr. DDr. h.c. Angelika Nußberger
Lehrstuhl für Verfassungsrecht, Völkerrecht und Rechtsvergleichung sowie Direktorin der Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz, Universität zu Köln, ehemalige Vizepräsidentin des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Straßburg
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