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Synagoge – Kirche – Tempel

Erinnerung, Verdrängung und Vergegenwärtigung in christlichen Sakralbauten

Nach der Ausweisung der Juden aus Köln wird die Synagoge 1425 zur Ratskapelle umgebaut und erhält den Namen „St. Maria in Jerusalem“. Stefan Lochners Altarbild der Stadtpatrone in dieser Kapelle steht heute im Dom. In ihm erscheint der Vorhang des Tempels angesichts der Geburt des Messias Jesus demonstrativ aufgerissen. Ist diese Kölner Geschichte von Verdrängung, Vereinnahmung und Entwertung beispielhaft für das Verhältnis christlicher Sakralbauten zum Judentum? Welche Raumkonzepte der Erinnerung, Vergegenwärtigung und Verdrängung lassen sich in historischen Kirchbauten, aber auch im zeitgenössischen Kirch- und Sakralbau aufspüren und dekonstruieren? Helfen die Ergebnisse im Dialog von Juden und Christen, um ihre Unterschieden- und Verbundenheit angemessen im liturgischen Raum zu gestalten?



Eine Veranstaltung der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, zusammen mit der Karl Rahner und der Melanchthon-Akademie, dem Katholischen Bildungswerk und dem Stadtdekanat Köln

Status (Präsenz): Anmeldung möglich Anmeldung möglich

Status (Online): Anmeldung möglich Anmeldung möglich


Kursnr.: 22245

Beginn: Do., 17.11.2022, 19:00 - Uhr

Dauer: 1 Termin

Kursort: Karl Rahner Akademie

Gebühr bei Voranmeldung: 10,00 € (ermäßigt 5,00 €)

Anmeldeschluss: 17.11.2022 12:00 Uhr


Datum
17.11.2022
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Jabachstr. 4-8, Karl Rahner Akademie




Karl Rahner Akademie

Jabachstraße 4-8 | 50676 Köln
Fon 0221 - 801078-0
Fax 0221 - 801078-22
E-Mail info@karl-rahner-akademie.de

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