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Heuss weiß es und billigt es

Bundespräsidenten und ihre Ausspähung durch die DDR-Staatssicherheit

Noch als Bundespräsident finanzierte Theodor Heuss einen Spionagering in der DDR. Der von der Stasi mit Hilfe gefälschter Dokumente als „KZ-Baumeister“ diffamierte Heinrich Lübke war so unschuldig nicht, wie er die Welt glauben machen wollte: Mit seinem Wissen wurden für den Barackenbau in Peenemünde beispielsweise 500 Zwangsarbeiter und 1.000 KZ-Häftlinge aus Flossenbürg angefordert. Karl Carstens, der immer bestritten hatte, NSDAP-Mitglied gewesen zu sein, hatte von 1937 bis zum Kriegsbeginn 1939 brav 26 Monate lang Mitgliedsmarken geklebt …


In seinem Vortrag schildert der Historiker und Journalist Heribert Schwan, wie alle sechs Bundespräsidenten – Heuss, Lübke, Heinemann, Scheel, Carstens, Weizsäcker – von der Staatssicherheit nicht zuletzt zu Propagandazwecken gegen die Bundesrepublik ausgeforscht wurden.


Vortrag


Dr. Heribert Schwan

Journalist, früher Deutschlandfunk und WDR-Fernsehen, Köln



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Status:Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung möglich

Kursnr.: 24145

Beginn: Do., 23.05.2024, 19:00 - Uhr

Dauer: 1 Termin

Kursort: Karl Rahner Akademie

Gebühr bei Voranmeldung: 10,00 € (ermäßigt 5,00 €)

Anmeldeschluss: 23.05.2024 15:00 Uhr


Datum
23.05.2024
Uhrzeit
19:00 - 20:30 Uhr
Ort
Jabachstr. 4-8, Karl Rahner Akademie


Derzeit keine Online-Anmeldung möglich



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Karl Rahner Akademie

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