KRA theologisch
KRA theologisch / Kursdetails

Christen im Nahen Osten heute

Zwischen Verfolgungsdruck und Auswanderung

Die Geschichte der Christen im Orient ist alt. Der größte Teil des Nahen Ostens und Nordafrikas war einst christianisiert. Durch die islamische Expansion ab dem 7. Jahrhundert wurden die Christen zu einer schutzbefohlenen Minderheit. Es bildeten sich Enklaven mit autonomer Selbstverwaltung. Stammländer der orientalisch-orthodoxen Kirchen der Kopten, der Syrisch-Orthodoxen, der Maroniten und anderer sind Ägypten, Äthiopien, Syrien, der Libanon und der Irak.
Vor rund 100 Jahren lag der Anteil der Christen im Nahen Osten noch bei etwa 20 Prozent. Heute, so sagen Experten, seien es vielleicht fünf Prozent oder sogar noch weniger. Von den weltweit 35 Millionen Christen, deren Muttersprache Arabisch ist, soll nicht einmal mehr die Hälfte im Orient leben.
Seit dem Jahr 2003 sind drei Viertel der Christen aus dem Irak geflohen. In Syrien ist die Situation nicht grundlegend anders. Durch das Chaos im Nahen Osten drohen die Christen aus dieser Region, in der ihre historischen Wurzeln liegen, zu verschwinden.
Und die, die bleiben? Wie leben beziehungsweise überleben christliche Minderheiten heute in Ägypten, der Türkei, im Irak, Libanon und Syrien?

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Kursnr.: 18025

Beginn: Sa., 10.11.2018, 15:00 - 18:00 Uhr

Dauer: 1 Termin

Kursort: Karl Rahner Akademie

Gebühr bei Voranmeldung: 13,00 € (ermäßigt 7,00 €)

Hinweis zur Anmeldung: Voranmeldung bis spätestens 1 Werktag vor Veranstaltungsbeginn


Datum
10.11.2018
Uhrzeit
15:00 - 18:00 Uhr
Ort
Jabachstr. 4-8, Karl Rahner Akademie


Prof. Dr. Udo Steinbach
Portrait © Heinrich Klauke / Karl Rahner Akademie
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Karl Rahner Akademie

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