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"In der Nacht, da Jesus verraten ward"

Antijudaismus im christlichen Gottesdienst

Die Gottesdienste der christlichen Konfessionen sind mit lebendiger jüdischer Tradition verbunden. Texte der Hebräischen Bibel werden gelesen, die Gemeinde sagt „Halleluja“, „Amen“ und stellt sich in die Gegenwart des Juden Jesus, den sie als Christus bekennt. Neben dieser Verbundenheit finden sich jedoch auch Elemente eines Antijudaismus: Die Einsetzungsworte legen nahe, dass Jesus von seinem Volk „verraten“ wurde, in Gebeten wird das Volk Israel relativiert, das Erste Testament wird abgewertet. Dazu kommt: Gottesdienste werden in einer Gesellschaft gefeiert, die von Antisemitismus geprägt ist.


Welche Resonanz findet dies im Gottesdienst? Wir stellen uns der Auseinandersetzung mit diesen antijüdischen Elementen und fragen, was getan werden muss, damit die Fortschritte im christlich-jüdischen Dialog endlich auch unsere Gottesdienste erreichen.  



In Kooperation mit der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, der Melanchthon-Akademie, dem Katholischen Bildungswerk Köln und dem Katholischen Stadtdekanat Köln

Status: Anmeldung möglich Anmeldung möglich

Kursnr.: 21044

Beginn: Do., 18.11.2021, 18:00 - 21:00 Uhr

Dauer: 1 Termin

Kursort: Karl Rahner Akademie

Gebühr bei Voranmeldung: 11,00 € (ermäßigt 5,50 €)

Anmeldeschluss: 18.11.2021 12:00 Uhr


Datum
18.11.2021
Uhrzeit
18:00 - 21:00 Uhr
Ort
Jabachstr. 4-8, Karl Rahner Akademie




Karl Rahner Akademie

Jabachstraße 4-8 | 50676 Köln
Fon 0221 - 801078-0
Fax 0221 - 801078-22
E-Mail info@karl-rahner-akademie.de

Geschäftszeiten

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