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Keine Gerechtigkeit ohne Solidarität. Keine Solidarität ohne Gerechtigkeit.

24. Oktober um 19 Uhr: Soziologe Heinz Bude über den „Anfang einer gemeinsamen Zukunft“

„Es gibt keinen moralischen Zwang zur Solidarität, obwohl sich Solidarität für das Zusammenleben als förderlich erweisen kann,“ betont der bekannte Gesellschaftswissenschaftler Heinz Bude in seinem Buch „Solidarität“. Darin stellt er weiter fest, „dass es keinen in der menschlichen Natur angelegten Hang zur Solidarität gibt, obwohl der Mensch über einzigartige Fähigkeiten zur Empathie und zur Rollenübernahme verfügt.“

Solidarität ist eine Möglichkeit jedes Einzelnen, so Bude. Man kann sie verwerfen, sie nutzen oder politisch oder wirtschaftlich ausschlachten. Man kann sich ihr aber auch verpflichten, weil man dadurch sein eigenes Leben reicher und lebendiger macht.

Über die Hoffnung, genügend Energie für den gemeinsamen Weg nach vorne mobilisieren zu können, spricht der Publizist am 24. Oktober bei uns in der Akademie.

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© Carl Hanser Verlag
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