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Erich-Friedrich-Schmidt Vorträge

"Zoroastrismus" und religiöse Vielfalt im Iran

Altpersische Inschriften vom 6. bis 4. Jahrhundert sowie elamische, aramäische und griechische Texte aus dem 5. und 4. Jahrhundert weisen auf religiöse Vorstellungen hin, die die deutlich jüngeren „heiligen“ Texte des sogenannten Zoroastrismus ergänzen. Sie belegen, dass während der Herrschaft der Achämeniden (6. bis 4. Jhdt.), später bei Parthern (3. Jhdt. v.u.Z. bis 3.Jhdt. u.Z.) und noch unter den Sassaniden (226-651) der Glaube an Ahura Mazda, den weisen Schöpfergott, und der auf Zarathustra zurückgeführte Zoroastrismus eine wichtige Religion im Iran war, ohne allerdings für alle verpflichtend zu sein. Außerdem war Zoroastrismus damals noch keine einheitliche Religion, sondern umfasste mit der Verehrung Ahura Mazdas und anderer Götter eine Vielfalt religiöser Praktiken.


Vortrag


Prof. em. Dr. Manfred Hutter

Abteilung für Religionswissenschaft, Universität Bonn



In Kooperation mit der Dr. Giti Zarger & Dr. Hassan Khoie Stiftung



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Status (Präsenz): Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung möglich

Status (Online): Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung möglich


Kursnr.: 24120

Beginn: Mo., 04.03.2024, 19:00 - Uhr

Dauer: 1 Termin

Kursort: Karl Rahner Akademie

Gebühr bei Voranmeldung: 10,00 € (ermäßigt 5,00 €)

Anmeldeschluss: 04.03.2024 15:00 Uhr


Datum
04.03.2024
Uhrzeit
19:00 - 20:30 Uhr
Ort
Jabachstr. 4-8, Karl Rahner Akademie


Derzeit keine Online-Anmeldung möglich



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